Stefan Maelck

Pop essen Mauer auf

Wie der Kommunismus den Pop erfand und sich damit selbst abschaffte - Die Hartholz-Akte 

Lange galt die sagenumwobene Hartholz-Akte als verschollen, doch nun konnte sie der investigative Musikjournalist Ludger Bauer den Fängen eines abgehalfterten Ostrockers entreißen. Plötzlich wird klar: Die Popgeschichte muss komplett umgeschrieben werden. Der von den Rolling Stones besungene «Street Fighting Man» stammt aus der DDR; Andy Warhol wurde auf Geheimdienstkosten aus einem obskuren slowakischen Dörfchen nach New York geschleust; der Punk wurzelt tief in Wandlitz und der Gothic Rock in Schwedt an der Oder. Selbst Elvis Presley konnte es sich aus gutem Grund nicht immer verkneifen, Deutsch zu singen ...
In Wahrheit ist Pop eine perfide Ausgeburt des Kommunismus, als vielstimmige Wunderwaffe im Kalten Krieg sollte er die dekadente westliche Jugend dauerberieseln und so das kapitalistische System entscheidend schwächen. Wer hätte geahnt, dass diese Waffe eines Tages wie ein Bumerang zurückkehren und die Mauer zum Einsturz bringen würde? < trenner> Erstmals die wahre Geschichte des Pop, laut und heftig, für Einsteiger ebenso wie für Spezialisten!

Themen:   Osteuropa; Ostdeutschland, DDR; Pop Musik; Rock ’n’ Roll; Alternativweltgeschichten; Moderne und zeitgenössische Belletristik; Belletristik: Humor

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