Hans Fallada

Ewig auf der Rutschbahn

Briefwechsel mit dem Rowohlt Verlag 

sich daran nicht freuen: Mit der nationalsozialistischen Machtergreifung wurde ihre Lage prekär. Fallada war ein unerwünschter Autor, der Verlag nur noch geduldet und stets gefährdet. Trotzdem wagte Fallada mit «Wolf unter Wölfen»noch einmal sich an einem Zeitroman. «Ich bin nie feige gewesen und bringe das Buch unter allen Umständen», versicherte Ernst Rowohlt seinem Autor. «Wenn der Verlag über diesem Buch platzt, so ist er über einer Sache geplatzt, die es wert ist.» Ein Jahr später wurde Rowohlt aus der Reichskulturkammer ausgeschlossen und erhielt Berufsverbot.

Themen:   1920 bis 1929 n. Chr.; 1930 bis 1939 n. Chr.; 1940 bis 1949 n. Chr.; Tagebücher, Briefe, Notizbücher; Autobiografien: Literatur

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