Francisco Goldman

Der himmlische Gemahl

Guatemala, spätes 19. Jahrhundert: María des las Nieves Moran, eine verträumte, belesene Novizin, soll mit Jesus verheiratet werden. Doch ausgerechnet auf ihre beste Freundin im Kloster, die schöne Paquita, fällt das begehrliche Auge eines mächtigen Generals. Um sie zu bekommen, lässt er alle Klöster schließen und zwingt Paquita zur Ehe. María findet eine Anstellung in der britischen Gesandtschaft und trifft dort auf den kubanischen Freiheitskämpfer und Poeten José Marti. Hin und her gerissen zwischen ihren traditionellen Werten und dem begeisternden Liberalismus eines Mannes, der die Gleichheit aller Menschen in berauschenden Gedichten besingt, folgt sie ihm durch die Ballsäle und Kaffeeplantagen des Landes. Viele verehren, viele begehren María, und als sie Jahre später zusammen mit Paquita heimlich das Land in Richtung New York verlässt, nimmt sie ihre kleine Tochter mit und verweigert beharrlich die Antwort auf die Frage, wer der Vater des Mädchens sei ...
«Der himmlische Gemahl» ist virtuos, sprachmächtig, episch – ein lebenspraller Sitten- und Gesellschaftsroman, ein Buch über die große Liebe und ihren Preis, ein Buch auch über die Entstehung von Geschichte und, nicht zuletzt, die Rolle der Literatur.

Themen:   Guatemala; 1890 bis 1899 n. Chr.; Erste Hälfte 20. Jahrhundert (1900 bis 1950 n. Chr.); Historischer Roman; Moderne und zeitgenössische Belletristik; Historische Liebesromane; Belletristik in Übersetzung

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