Oliver Sacks

Der letzte Hippie

Eine Fallgeschichte 

Der New Yorker Neurologe Oliver Sacks ist durch seine Fallgeschichten weltberühmt geworden. Voller Empathie und mit großer Fachkenntnis hat er immer wieder Menschen porträtiert, deren Leben durch eine schwere Krankheit oder Behinderung geprägt wurde – und hat seinen Lesern gezeigt, welche Chancen die Abweichungen vom sogenannten Normalen bieten und welche positiven Besonderheiten die betroffenen Menschen auszeichnen.
Greg F. war ein begabter, musikbegeisterter junger Mann, der die amerikanische Studentenrebellion der sechziger Jahre miterlebte – mitsamt ihren Drogenexperimenten und Hare-Krishna-Eskapaden. Dann warf ihn ein Hirntumor aus der Bahn. Greg erblindete und galt fortan als neurologisch und psychisch schwer behindert – ein sogenannter hoffnungsloser Fall, an den Rollstuhl gefesselt.
Oliver Sacks nahm sich des Patienten an und näherte sich ihm in einem langwierigen Prozess, den er in dieser Fallgeschichte einfühlsam beschreibt. Schließlich bringt er Greg zu einem Konzert von dessen einstiger Lieblingsband «Grateful Dead» in den Madison Square Garden – und die Sinne des Schwerkranken werden auf verblüffende Weise neu aktiviert.
Eine Geschichte, die unter die Haut geht – und die überraschende Einsichten in die oft rätselhafte Funktionsweise unseres Gehirns bietet.

Themen:   Vereinigte Staaten von Amerika, USA; 1960 bis 1969 n. Chr.; Populärwissenschaftliche Werke; Musiker, Sänger, Bands und Gruppen; Biopsychologie, Physiologische Psychologie, Neuropsychologie; Psychische Störungen; Umgang mit Krankheit und Gesundheitsproblemen

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