Georg Ringsgwandl

Die unvollständigen Aufzeichnungen der Tourschlampe Doris

«Die unvollständigen Aufzeichnungen der Tourschlampe Doris», Ringsgwandls erster Roman, erzählen die Geschichte einer Frau, die, verstoßen vom Vater und herumgezerrt von einer überforderten Mutter, früh auf eigenen Beinen stehen muss. Ihr Studium verdient sie sich als Tourbegleiterin verschiedener Kabarettisten und Rockbands, jobbt am Theater und beim Fernsehen und bringt es so von der kabelschleppenden Helferin zur Fachfrau für heikle Verträge und diskreten Umgang mit Schwarzgeld. Doris schwankt permanent zwischen künstlerischem Leben und bürgerlicher Existenz: Ihr erster Freund, ein heroinsüchtiger Bassist, stirbt an einer Überdosis; über die Jahre trifft sie sich immer wieder mit einem Bühnentechniker, der unspektakulär, aber zuverlässig ist. Mit ihm verschwindet sie eines Tages, um in großer Ferne doch noch ein kleines Glück zu finden. Die Notizen ihrer frühen Wanderjahre findet Ringsgwandls Protagonist Ringsgwandl eines Tages auf jenem Rechner, den er seit Jahr und Tag mit auf Tour nimmt. Darin erzählt, liebt, trauert und schätzt Doris ein, wer der größte Arsch von allen ist. Nach kleinen Korrekturen durch Ringsgwandls Ringsgwandl fügen sie sich zur tragischen, komischen und rührenden Geschichte einer fast ganz normalen Frau.

Themen:   Moderne und zeitgenössische Belletristik; Biografischer Roman

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