David SafierJerzy Jurandot

Die Liebe sucht ein Zimmer

Bearbeitet und kommentiert von David Safier 

Als Bestsellerautor David Safier für seinen Roman «28 Tage lang» recherchierte, der im Warschauer Ghetto spielt, stieß er auf ein außergewöhnliches literarisches Dokument: eine Komödie des polnischen Autors Jerzy Jurandot, die im Januar 1942 im Femina-Theater inmitten der Grauen des Ghettos uraufgeführt wurde. Ein Lustspiel mit Musik, voller komischer Szenen und Verwicklungen, ein Stück über die Liebe zwischen jungen Menschen, denen doch keine Zukunft gewährt sein wird, weil sie schon bald in die Gaskammern geschickt werden.
Der Text ist ein sensationeller Fund. «Die Liebe sucht ein Zimmer» ist eine Komödie aus den Zeiten des Holocausts. Sie zeigt, dass es ein Lachen geben konnte inmitten der Schrecken des Ghettos und angesichts der drohenden Gaskammern. Auch dass selbst in solchen Zeiten Liebe möglich war. Und dass beides – Lachen und Liebe – den Menschen angesichts des nahenden Todes Kraft und Trost spenden konnten.
David Safier hat den Text behutsam bearbeitet und durch ein Vorwort ergänzt, das den historischen Kontext erläutert.

Themen:   Moderne und zeitgenössische Dramen (ab 1900); Kommödie; Polen; Deutschland: Nationalsozialismus (1933–1945); Bezug zu Juden & jüdischen Gruppen

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