Thomas Pynchon

Spätzünder

Frühe Erzählungen 

Thomas Pynchon, seit «Die Enden der Parabel» einer der meistdiskutierten Autoren der literarischen Moderne, ergänzte seine Werke um fünf bisher nur schwer zugängliche Kurzgeschichten: von einer Weltflucht in militärischen Schlendrian, der mit der Realität einer Naturkatastrophe konfrontiert wird («Der kleine Regen»); vom Überwintern des Lebendigen im Abfall («Tiefland»); vom Todestrieb in physikalischer Verbrämung («Entropie»); von der Ratlosigkeit des Geheimagenten in Karl Baedekers Ägypten anno 1898 («Unter dem Siegel») und vom Kampf kindlicher Phantasie gegen den alltäglichen Rassismus im Amerika der frühen sechziger Jahre («Die heimliche Integration»).
«Die Kurzgeschichten besitzen bereits die Qualitäten, die für Pynchons außergewöhnliches Erzähltalent typisch sind: nämlich die Kombination detaillierter, realistisch beschriebener Alltagswelten mit traumhaft entrückten Science-Fiction-Phantasien. Mit Gewinn und Genuss zu lesen.» (NDR)

Themen:   Vereinigte Staaten von Amerika, USA; Moderne und zeitgenössische Belletristik; Belletristik: Erzählungen, Kurzgeschichten, Short Stories; Belletristik in Übersetzung

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