Ronald Skirth

Soldat wider Willen

Wie ich den Ersten Weltkrieg sabotierte 

Unter Schock stolpert der 19-jährige Soldat Ronald Skirth im Juni 1917 über das Horror-Schlachtfeld von Messines in Belgien. Seine Kameraden sind alle tot. In einem Krater begegnet er einem weiteren Toten: dem jungen deutschen Soldaten Hans. So also sah der Feind aus – genauso wie er. Noch im Jahr davor war Ronald begeistert in den Krieg gezogen, aber in den Materialschlachten von Flandern hat er schnell gelernt, dass er und seine Kameraden für seine Vorgesetzten nur Menschenmaterial sind, das man ohne Bedenken in den Tod schickt. Nach der Konfrontation mit seinem deutschen Doppelgänger und dem sinnlosen Tod vieler seiner Kameraden verändert er sich, er wird zum inneren Kriegsgegner und Pazifisten und streut Sand ins Getriebe der Militärmaschinerie.
Diese Memoiren eines einfachen Soldaten sind eine bittere Abrechnung mit der Sinnlosigkeit des Krieges, umrahmt von einer anrührenden Liebesgeschichte; ein ungewöhnlicher Text, der lange verschollen war – ein authentisches britisches Gegenstück zu «Im Westen nichts Neues».
«Eine der außergewöhnlichsten Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg, die es gibt. Ein Klassiker, den man mit Ernst Jüngers ‹In Stahlgewittern› und Robert von Ranke-Graves’ ‹Strich drunter!› vergleichen muss.» Mail on Sunday

Themen:   Belgien; Deutschland; 1910 bis 1919 n. Chr.; Autobiografien: historisch, politisch, militärisch; Memoiren, Berichte/Erinnerungen; Erster Weltkrieg

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