Paul Auster

Reisen im Skriptorium

In einem verschlossenen, abgedunkelten Zimmer sitzt ein alter Mann: vergesslich, gebrechlich, inkontinent. Er weiß weder, wer er ist, noch wo er ist. Eine Kamera und Mikrophone beobachten ihn. Auf seinem Nachttisch stehen Fotos von Menschen, die ihm bekannt vorkommen. Je verzweifelter er sich zu besinnen versucht, desto tiefer gerät er in ein Labyrinth erdachter Welten, bis er sich schließlich in den Zeilen eines Manuskripts selbst begegnet.
«Reisen im Skriptorium» ist ein raffiniertes Vexierspiel, finten- und voltenreich, brillant und kunstvoll. Paul Auster lädt ein auf eine Reise in die Phantasie.
«Auster ist jemand, der sich nicht davon abbringen lässt, dem Dunkeln und Abgründigen nachzuspüren, das sich in Schönheit und Harmonie versteckt.» (Die Welt)
«Eine Geschichte […] von metaphysischer Kargheit, zu der ihn zweifellos sein Vorbild Samuel Beckett inspiriert hat.» (Süddeutsche Zeitung)
«Geschichten erfinden, verwerfen, zuspitzen, Geschichten erzählen, das kann Paul Auster.» (Neue Zürcher Zeitung)
Weitere Veröffentlichungen:
Mein New York
Von der Hand in den Mund
Nacht des Orakels
Mr. Vertigo
Im Land der letzten Dinge
Die Brooklyn-Revue
Die Musik des Zufalls
Mond über Manhattan
Das Buch der Illusionen
Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte
Timbuktu
Das rote Notizbuch
Die Erfindung der Einsamkeit
Die New-York-Trilogie
Leviathan
Mann im Dunkel

Themen:   Moderne und zeitgenössische Belletristik; Belletristik in Übersetzung

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