Nils Mohl

Kasse 53

Eine Tüte?
Eine Frage, zig Antworten. Und der namenlose Kassierer kennt sie alle. Sein Leben – ein Pendeln zwischen dem alltäglichen Wahnsinn eines Technik-Kaufhauses und der Einsamkeit einer Plattenbauwohnung am Stadtrand. Sein Job –– ein Abenteuer Aug in Aug mit ärgerlichen, skurrilen und amüsanten Kunden. Und er erzählt uns von einer Woche. Davon, wie er trotz allem bei Verstand bleibt.
«Der Preis der Waren ist nicht 39,99, der Preis wird im Kopf gezahlt.» (Ursula Krechel)
«Ein böses, oft sehr witziges Gesellschaftsporträt.» (Hamburger Abendblatt)
«Ein ungewöhnliches Buch, ein spannendes Buch.» (jetzt.de)
«Sein Held ist der Kassierer, ein Mann ohne Eigenschaften und soziale Bindungen, dafür mit einer ausgeprägten Beobachtungsgabe und Sinn fürs Absurde. Der Mann sammelt Eindrücke wie Kassenbons, die das Format vorgeben, in dem er sie als Erzähl-Spots wieder ausstößt. Prima hellsichtig versponnen übrigens die Überlegungen zu einem fiktiven Studium der Enzyklopädie, die sich hier als erstaunlich lohnende Wissenschaft entpuppt.» (Kieler Nachrichten)

Themen:   Moderne und zeitgenössische Belletristik

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