Felix und Felka Felix und Felka
Felix und Felka
Jetzt bestellen

Erscheinungstermin: 17.09.2019

Leseprobe

Felix und Felka

Fesselnd und dramatisch erzählt der Meister der literarischen Verknappung eine Parabel über das Leben und die Angst. Wohl noch nie ist ein Künstlerleben, das unter den Zwängen der rassistischen Verfolgung im Nationalsozialismus stand, derart verdichtet dargestellt worden. Rom, im Mai 1933. Ein Angriff des Malers Graf von Merveldt zwingt den deutsch-jüdischen Künstler Felix Nussbaum, die Villa Massimo zu verlassen. Die Rückkehr nach Deutschland ist ihm und seiner Lebensgefährtin, der polnisch-jüdischen Malerin Felka Platek, angesichts der Judenfeindschaft des Hitler-Regimes unmöglich. Schließlich finden sie eine Bleibe in Brüssel. Obwohl die Bedrohung durch die deutschen Besatzungsbehörden zunimmt, retten sie sich nicht nach Palästina.

Hier bestellen

  • Amazon
  • Gelo
  • Hugendubel
  • Osiander
  • Shopdaheim
  • Thalia
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch
  • Erscheinungstermin: 17.09.2019
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 208 Seiten
  • ISBN: 978-3-499-27128-1
Book Cover
Felix und Felka

Bitte beachten Sie, dass das Cover ausschließlich in seiner Originalgestaltung verwendet werden darf. Ausschnitte und Verzerrungen sind urheberrechtlich nicht erlaubt.

  • Je nüchterner eine dramatische Geschichte erzählt wird, desto mehr fesselt sie das Publikum. Und diese Geschichte könnte dramatischer nicht sein.

    Martin Doerry, LiteraturSPIEGEL
  • Jeder Satz ein Treffer, das Ganze eine Kondensation aus Wissen und Imagination.

    Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau
  • Hans Joachim Schädlich erzählt in 'Felix und Felka' mit ergreifender Präzision. (…) ein Meister der kleinen Form.

    Tilman Spreckelsen, FAZ
  • Er findet eine Sprache für das, was sich durch tausend klingende Worte nicht ausdrücken ließe. Nie hat einen die nackte Angst vor der Bösartigkeit der Menschen kälter und panischer angesprochen als in diesem Text.

    Alexander Solloch, NDR
  • Hans Joachim Schädlich, Spezialist für präzise nachgespürte historische Situationen und Lebensläufe, macht das Leben des Künstlers und seiner Gefährtin nun zum Stoff großer Literatur. Vor allem aber legt Schädlich eine Parabel über das Leben aller Exilierten vor.

    Stefan Lüddemann, Neue Osnabrücker Zeitung
  • Schädlichs verknappende Erzählweise forciert eine Stimmung der Beklemmung, der man nicht ausweichen kann. Ein Meisterwerk literarischer Verdichtung.

    Wolf Scheller, Kölner Stadt-Anzeiger
  • Sätze von Beckett’scher Kargheit, und Worte so scharf wie Rasierklingen. Wenn es noch eines Nachweises bedurfte, dass Hans Joachim Schädlich ein Meister seines Fachs ist: Hier ist er.

    Peter Mohr, Mannheimer Morgen
  • Umso schlichter, verknappter Schädlich vorgeht, desto eindrucksvoller hallt das Schicksal von Felix und Felka nach.

    Alexander Leopold, Der Tagesspiegel
  • Wo die Gefühle nicht be- und damit vorgeschrieben werden, können sie ihre Wirkung erst so richtig entfalten. (…) Jeder Satz trifft wie ein kleiner Stich.

    Ulrich Rüdenauer, Süddeutsche Zeitung

Bücher mit verwandten Themen

Ihnen haben bestimmte Themen und Aspekte in diesem Buch besonders gefallen? Klicken Sie auf das für Sie spannende Thema und lassen Sie sich von unseren Empfehlungen inspirieren!

Ähnliche Titel

Alle Bücher