Fernando Aramburu

Langsame Jahre

In „Langsame Jahre“ wird beschrieben, wie die Geschehnisse, die in „Patria“ einzelne Familien und schließlich das ganze Land auseinanderbrechen lassen, ihren trägen Anfang nehmen.
Ein Junge wächst bei Verwandten in San Sebastián auf, einer typisch baskischen Familie der sechziger Jahre: Die Tante hat das Sagen, ihr Mann kriegt den Mund nicht auf. Ihre Kinder suchen auf verschiedene Weisen neue Freiheiten. Der Pfarrer versorgt die Jugendlichen mit nationalistischem Gedankengut. Die ETA ist im Entstehen. Der Junge beobachtet alles mit staunenden Augen. Und als er seine Chance bekommt, nutzt er sie.
Ein berührender Roman über das Schicksal einer Familie, der einem ans Herz geht und gleichzeitig viel darüber erzählt, wie wir zu dem werden, was wir sind.

Themen:   País Vasco, Comunidad Autónoma del; Spanien: Diktatur Francos (1940 bis 1975 n. Chr.); 1960 bis 1969 n. Chr.; Moderne und zeitgenössische Belletristik; Belletristik in Übersetzung; Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Heranwachsen; Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Politik; Familienleben

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