Donald Antrim

Die hundert Brüder

«Ein Autor von wilder Intelligenz … ein Albtraum und ein Meisterwerk.» (The New York Times)
99 Brüder zwischen 20 und 90 (der hundertste kann nicht) haben sich in der Bibliothek ihres verstorbenen Vaters versammelt, um bei einer leichten Mahlzeit die Vergangenheit zu begraben und des Weiteren zu erörtern, wo denn wohl die verschollene Urne ihres Erzeugers abgeblieben sein könnte. Unweigerlich werden alte Streitereien und Rivalitäten wiederbelebt, es kommt zu Unfällen, Gewalt bricht sich Bahn, kein Wunder bei so vielen Männern. Der Plot ist ziemlich zweitrangig in diesem so ungewöhnlichen wie komischen Roman. Aber natürlich spricht Antrim in seinem exzentrischen Buch über sehr vieles, was für reale Familien genauso gilt.
«Möglicherweise der seltsamste jemals erschienene Roman eines Amerikaners. Und doch paradoxerweise auch ein höchst repräsentativer Roman. Wie keiner von uns spricht er für uns alle.» (Jonathan Franzen)

Themen:   Vereinigte Staaten von Amerika, USA; Postmoderne; Moderne und zeitgenössische Belletristik; Belletristik in Übersetzung

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