Ceri Radford

Das Leben ist kein Gurkensandwich

Constance Hardings Leben ist hart: Ihre blutjunge litauische Haushälterin Natalia lässt ihre Unterwäsche im Arbeitszimmer ihres Mannes herumliegen, ihr Sohn will einfach keine Frau mit nach Hause bringen, wohingegen ihre Schwägerin schon drei Enkelkinder hat. Und dann meldet sich ihre Tochter auch noch bei einer Reality-TV-Show an. Trost bereiten ihr da nur die wöchentliche Dekoration der Kirche mit Blumen und das traditionelle Bell Ringing, das Läuten der Glocken gemeinsam mit anderen netten Damen ihres Alters. Doch auch hier droht Unheil: Gemeindemitglied Gerald ist gerade von seiner Frau verlassen worden und bedarf dringend einer weiblichen Hand, und der Sohn des Pfarrers schwankt gefährlich zwischen Scientology und Kabbala. Constance versucht zu helfen, doch die Dinge entgleiten ihr mehr und mehr. Ihr Mann ist immer so fahrig, wenn die junge Natalia im Raum ist, ihr Sohn kneift vor den Reizen der Lehrertochter die Augen zu, und Gerald nimmt ihre Versuche, ihm zu helfen, ein wenig zu wörtlich. Als dann auch noch die Finanzkrise den wohlgeordneten Verhältnissen den Garaus macht, gerät Constance’ Leben derart aus der Bahn, dass sich ihre distinguierte Mutter die Haare raufen würde ...

Themen:   England; 20. Jahrhundert (1900 bis 1999 n. Chr.); 21. Jahrhundert (2000 bis 2100 n. Chr.); Moderne und zeitgenössische Belletristik; Zeitgenössische Lifestyle-Literatur; Familienleben; Belletristik: Humor; Belletristik in Übersetzung

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