Walter Janka

Walter Janka, geboren 1914 in Chemnitz, gestorben 1994 in Kleinmachnow. Leiter des kommunistischen Jugendverbandes, 1933 verhaftet und 1935 ausgebürgert. Walter Janka kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg, floh 1941 aus dem Internierungslager nach Mexiko. 1947 Rückkehr nach Deutschland, Leiter des Aufbau-Verlages. 1956 in einem Schauprozeß zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Im Januar 1990 wurde Janka vom Obersten Gericht der DDR rehabilitiert.

Spuren eines Lebens

Spuren eines Lebens

Als sich nach dem Ungarn-Aufstand 1956 auch in der DDR kritische Intellektuelle für Reformen einsetzen, wird Walter Janka der konterrevolutionären Verschwörung gegen die Regierung Ulbricht angeklagt und zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Zum zweitenmal in seinem Leben kommt er nach Bautzen. In der Kälte und Einsamkeit der Zelle, in der er Hunger ...   Weiterlesen

Schwierigkeiten mit der Wahrheit

Schwierigkeiten mit der Wahrheit

«... Die anwesenden Schriftsteller, von Anna Seghers, Willi Bredel bis Bodo Uhse, hatten sich an der Schreierei nicht beteiligt. Sie blieben stumm. Ihre Gesichter wurden fahl.
... Auch Heli Weigel, die Witwe von Brecht, die Janka ihre Sympathie durch Zuwinken bekundet hatte, war blaß geworden. Betroffen sah sie vor sich hin. Daß sich keiner der ...   Weiterlesen

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