Karl Maslo

Das Leben von Karl Maslo, geboren 1951, Schauspieler, gleicht einer Achterbahnfahrt. Vom kleinkriminellen Elternhaus gelangt er in die akademische Welt der Philosophen und in die Hippieszene der 70er Jahre, von der Schauspiel- in die Musikszene. Er teilt intime Begegnungen mit der Fassbinder-Clique in München, dreht mit Claude Chabrol oder Dominik Graf, spielt Theater unter Jérôme Savary, Erwin Axer, Boleslaw Barlog, Harry Buckwitz – und das alles bei steigendem Drogenkonsum. Vom Dealer für die Bourgeoisie wird er zum Trickbetrüger am Bahnhof. Dann kommt der totale Absturz.

Nach vierzehn Entgiftungen, vier Therapien und zwanzig Wochen im Kloster lebt Karl Maslo heute clean und trocken.

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Mein Pech war, dass ich so viel Glück hatte

Mein Pech war, dass ich so viel Glück hatte

«When I put a spike into my vein and I’ll tell ya, things aren’t quite the same. When I’m rushing on my run and I feel just like Jesus’ son …»
(Velvet Underground)
Jedes Individuum hat seinen eigenen Beat, beginnend mit dem Herzschlag im Mutterleib. Der von Karl Maslo war der des Rock ’n’ Roll, er hat ihn bis an den Rand des Abgrunds gebracht – und ...   Weiterlesen

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