Hans Fallada

Hans Fallada
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Hans Fallada

Hans Fallada (1893 – 1947) gehört zu den großen deutschsprachigen Erzählern des zwanzigsten Jahrhunderts. Sein Roman «Kleiner Mann – was nun?» wurde in zwanzig Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt und machte ihn weltberühmt. Zu seinen bekanntesten Romanen zählen außerdem «Bauern, Bonzen und Bomben», «Wer einmal aus dem Blechnapf frißt» und «Wolf unter Wölfen». Jahrzehnte nach seinem Tod wurde Hans Fallada mit «Jeder stirbt für sich allein» überraschend international noch einmal zum Bestsellerautor. Sein Werk erlebte eine Renaissance.

Auch ein Kritiker kann nicht gerecht sein

Auch ein Kritiker kann nicht gerecht sein

Hans Fallada hat am literarischen Leben in der Weimarer Republik als Kritiker und Publizist engagiert Anteil genommen. Bevor er nicht zufällig 1933 auf diesem Gebiet verstummte, hat er die damaligen Neuerscheinungen von Erich Kästner, Erich Maria Remarque, Irmgard Keun, Carl Zuckmayer, aber auch Bücher von Ernest Hemingway und Sinclair Lewis ...   Weiterlesen

Kleiner Mann - was nun?

Kleiner Mann - was nun?

Warmherzig und voller Dramatik erzählt dieser Eheroman von dem kleinen Angestellten Johannes Pinneberg und seiner Frau «Lämmchen», die ein Kind erwartet. Als Pinneberg seine Stellung als Buchhalter verliert, geht das junge Paar nach Berlin. Beide glauben an die Liebe, doch das Glück will sich in Zeiten der Weltwirtschaftskrise nicht einstellen. Und ...   Weiterlesen

Wer einmal aus dem Blechnapf frisst

Wer einmal aus dem Blechnapf frisst

Willi Kufalt wird nach fünf Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Straffällig will er nie mehr werden, doch es gelingt ihm nicht, eine bürgerliche Existenz aufzubauen. Kufalt scheitert an den Vorurteilen seiner Umwelt, einer unehrlichen Gefangenenfürsorge und seiner eigenen Labilität. Am Ende ist er wieder da, wo er mit dem Leben zurechtkommt und ...   Weiterlesen

Jeder stirbt für sich allein

Jeder stirbt für sich allein

Dieser nach Gestapoakten geschriebene Roman des volkstümlichen deutschen Erzählers schildert das Schicksal des Berliner Arbeiterehepaars Quangel, das, vom Kriegstod des Sohnes aufgerüttelt, Widerstand auf eigenen Faust wagt. Die Maschinerie eines brutalen Totalitarismus zermalmt die alten Leute schließlich.
Mit einem Nachwort zur ...   Weiterlesen

Ein Mann will nach oben

Ein Mann will nach oben

Ein sechzehnjähriger Waisenjunge kommt nach Berlin und will es hier zu Reichtum und Macht bringen. Kauzige und kernige, liebenswerte und fragwürdige Menschen kreuzen seinen Weg nach oben – und immer wieder sind es die Frauen, die zu ihm halten und denen er seinen Erfolg verdankt. Ein packender Roman, voll unverwüstlichem Berliner Humor, in dem sich ...   Weiterlesen

Bauern, Bonzen und Bomben

Bauern, Bonzen und Bomben

Mit epischer Wucht erzählt Fallada in diesem zeitgeschichtlichen Roman, der ihn berühmt machte, vom Kampf des Landvolkes gegen die verhasste Bürokratie in einer norddeutschen Kleinstadt, der sich zum Kampf aller gegen alle ausweitet. Intrige, Geldgier, Ehrgeiz und politische Ränke beherrschen das Feld. Fallada gelang damit ein Miniaturmodell der ...   Weiterlesen

Wolf unter Wölfen

Wolf unter Wölfen

Auf dem Höhepunkt der Inflation: Drei ehemalige Soldaten versuchen im hektischen Berlin und auf dem Rittergut Neulohe trotz rasender Geldentwertung ihr Schicksal in die Hand zu nehmen. – Hans Fallada hat den Roman über die Schrecken der Inflation geschrieben, eine epische Chronik jener dramatischen Zeit, in der viele ihr Glück suchten, aber nur ...   Weiterlesen

Ewig auf der Rutschbahn

Ewig auf der Rutschbahn

sich daran nicht freuen: Mit der nationalsozialistischen Machtergreifung wurde ihre Lage prekär. Fallada war ein unerwünschter Autor, der Verlag nur noch geduldet und stets gefährdet. Trotzdem wagte Fallada mit «Wolf unter Wölfen»noch einmal sich an einem Zeitroman. «Ich bin nie feige gewesen und bringe das Buch unter allen Umständen», versicherte ...   Weiterlesen

Kleiner Mann, Großer Mann - alles vertauscht

Kleiner Mann, Großer Mann - alles vertauscht

Der volkstümliche deutsche Erzähler und Chronist der Krisenjahre nach dem Ersten Weltkrieg schildert in diesem heiteren Roman das zweifelhafte Glück einer plötzlichen Erbschaft in Gestalt großer Länderein mit Schloß und Park, die den kleinen Kontoristen Schreyvogel zum Schloßbesitzer macht. Aus Freunden werden Neider und Darlehenssucher, aus ...   Weiterlesen

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