Hanns-Josef Ortheil

Hanns-Josef Ortheil, geboren 1951 in Köln. Studium der Kunstgeschichte in Rom, später der Musikwissenschaft, Philosophie, Germanistik und Vergleichenden Literaturwissenschaft an den Universitäten von Mainz, Göttingen, Paris und Rom. Während seines Studiums in den siebziger Jahren Tätigkeit als Film- und Musikjournalist und später als Feuilletonist und Literaturkritiker. 1976 Promotion mit einer Dissertation zur Theorie des Romans im Zeitalter der Französischen Revolution am Deutschen Institut der Universität Mainz.

Von 1976 bis 1982 dort wissenschaftlicher Mitarbeiter, von 1982 bis 1988 Hochschulassistent. 1979 Romandebüt «Fermer», ausgezeichnet mit dem ersten «Aspekte»-Literaturpreis des ZDF für «das beste Debüt» der Saison. 1991 Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo Rom. 1990 Dozentur für Kreatives Schreiben und Gegenwartsliteratur an der Universität Hildesheim. 2003 Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus. 2008 erster Direktor des neu gegründeten «Instituts für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft» der Universität Hildesheim. Seit 2012 Kurator des Gargonza Arts Award. Hanns-Josef Ortheil wurde mit zahlreichen Preisen für sein Werk ausgezeichnet. Publikationen: Sachbücher zur Entstehung des Romans, zu Schreiben und Lesen; Biographien, Drehbücher, zeitgeschichtliche und historische Romane und autobiographische Essays.

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Jean Paul

Jean Paul

Wie gern nähme der Biograph jetzt den Leser und vielleicht auch den Rezensenten mit, um nach Bayreuth zu fahren, von dort aus aber noch weiter nach Osten, ins Fichtelgebirge, ja am besten gleich auf den Ochsenkopf. Dann könnte er einfach in die Gegend deuten und behaupten: Dort liegt Wunsiedel, wo Jean Paul 1763, im Jahr des Hubertusburger ...   Weiterlesen

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