Gerhard Wirth

Gerhard Wirth, geb. 1926, Althistoriker, Promotion 1950. Nach seiner Habilitation 1968 zunächst Privatdozent und später außerordentlicher Professor an der Universität Erlangen. Von 1979 bis zu seiner Emeritierung 1992 Professor für Alte Geschichte an der Universität Bonn, u. a. korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Veröffentlichungen zu seinem Forschungsschwerpunkt, dem 4. Jahrhundert v. Chr., in dem das klassische Zeitalter Griechenlands endete und der Hellenismus begann. Zahlreiche Arbeiten zu Alexander dem Großen.

Weiterer Forschungsschwerpunkt: die Spätantike, besonders die Völkerwanderungszeit. Verfasser einer Biographie über Philipp II. von Makedonien (1985). Herausgeber und Bearbeiter mehrerer Ausgaben bzw. Übersetzer von antiken Geschichtswerken (u. a. Arrian, Diodor und Ammianus Marcellinus).

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Alexander der Große

Alexander der Große

Alexander wurde im Sommer 336 v.Chr. von der makedonischen Heeresversammlung in Aigai als Nachfolger seines ermordeten Vaters Philipp II. zum König der Makedonen ausgerufen. Sein Regierungsantritt wirkt wie Überrumpelung und Gewaltakt zugleich, war aber die einzige Möglichkeit für ihn, sich zu retten. Ein Jahr zuvor hatte Philipp Alexanders Mutter, ...   Weiterlesen

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