Colum McCann

Colum McCann
© P. Matsas/Opale/Leemage/laif

Colum McCann

Colum McCann wurde 1965 in Dublin geboren. Er arbeitete als Journalist, Farmarbeiter und Lehrer und unternahm lange Reisen durch Asien, Europa und Amerika. Für seine Romane und Erzählungen erhielt McCann zahlreiche Literaturpreise, unter anderem den Hennessy Award und den Rooney Prize for Irish Literature. Zum internationalen Bestsellerautor wurde er mit den Romanen «Der Tänzer» und «Zoli». Für den Roman «Die große Welt» erhielt er 2009 den National Book Award. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in New York.

Coverbild Zwischen Dublin und New York
Coverbild Zwischen Dublin und New York

«Mein Gott, was für ein Ton! Rauschhaft und voller Pathos greift dieser Teufelskerl den Lesern ohne mit der Wimper zu zucken an die Herzen!» (Peter Hennig)

Für seinen Roman «Die große Welt» erhält Colum McCann den International IMPAC Dublin Literary Award 2011 und setzte sich damit gegen 161 englischsprachige Romane durch, die von 166 öffentlichen Bibliotheken rund um den Globus für den mit 100.000 Euro dotierten Preis nominiert wurden. Die Begründung der Jury lautet: “This is a remarkable literary ...

Bücher von Colum McCann

Wie spät ist es jetzt dort, wo du bist?

Wie spät ist es jetzt dort, wo du bist?

Lebensnah, poetisch, politisch – die Kurzprosa des Bestsellerautors
Ein alter Mann geht an einem verschneiten Tag in Manhattan mit seinem Sohn essen. Als der Mann später allein das Restaurant verlässt, wird er auf offener Straße überfallen und umgebracht. Die mit dem Fall betrauten Kriminalbeamten rekonstruieren seine Wege, die Überwachungskameras ...   Weiterlesen

Briefe an junge Autoren

Briefe an junge Autoren

Colum McCann gibt angehenden Schriftstellern Anregungen für den Schreibprozess: Wie muss die erste Zeile eines Buches aussehen? Wie stellt man sich der leeren weißen Seite? Wie erschafft man Figuren? Aber er gibt auch praktische Tipps, wie man einen Agenten findet, wie viele Schreibpausen man einlegen sollte und wie man am besten mit Kritikern ...   Weiterlesen

Frieden

Frieden

Schwester Beverly ist vor Bürgerkrieg und Gewalt aus Kolumbien in die USA geflohen, nachdem sie von der Guerilla entführt und gefoltert wurde. Jahre später plagen sie die Schrecknisse dieser Zeit noch immer in Albträumen, lassen sie an ihrem Glauben zweifeln und behindern sie bei ihrer Arbeit in einem Kinderheim in Houston.
Eines Abends schaut sie ...   Weiterlesen

Transatlantik

Transatlantik

Dublin, 1845: Der amerikanische Abolitionist Douglass reist durch das von Hungersnot gepeinigte Irland.
Neufundland, 1919: Die beiden Flieger Alcock und Brown unternehmen den ersten Nonstopflug über den Atlantik nach Irland.
New York, 1998: US-Senator Mitchell verlässt seine junge Frau und sein neugeborenes Kind, um die Friedensgespräche in ...   Weiterlesen

Die große Welt

Die große Welt

«Keiner, der über New York schrieb, ist jemals tiefer eingetaucht und höher aufgestiegen.» Frank McCourt
Im Jahr 1974 sind die Menschen in New York müde von Richard Nixon und dem Vietnamkrieg. Sie haben auch so schon Probleme genug in einer Stadt des ewigen Überlebenskampfes. Am Morgen eines schönen Augustsommertags starren die Passanten in Lower ...   Weiterlesen

Zoli

Zoli

«Ein ganz großartiges Buch: frei, grausam, wild, schön, ernst.»
Elke Heidenreich
Zoli ist eine junge, starke und außergewöhnliche Frau vom Volk der Roma. Sie stammt aus Bratislava und hat in den Wäldern der Umgebung den Vernichtungsfeldzug der Deutschen gegen ihre Leute überlebt. Als sie Jahre später die traditionellen Gesänge ihres Volkes ...   Weiterlesen

Der Tänzer

Der Tänzer

“McCann ist ein Geschichtenerzähler, wie wir wirklich nur wenige haben.” (Elke Heidenreich)
Rudolf Nurejew galt als einer der größten Tänzer aller Zeiten. McCann begibt sich in seinem Roman auf die Spuren eines Künstlerlebens, das rätselhaft bleibt. Aus der Sicht der Wegbegleiter des Genies erzählt, entsteht ein schillerndes Kaleidoskop, das von ...   Weiterlesen

Wie alles in diesem Land

Wie alles in diesem Land

In drei außergewöhnlich sensiblen Erzählungen bringt Colum McCann das Kunststück fertig, den nordirischen Bürgerkrieg und dessen Ursachen zu beschreiben, ohne das Thema ein einziges Mal direkt zu nennen. "Sprache, die einen erschauern lässt" (Frank McCourt)   Weiterlesen

Der Himmel unter der Stadt

Der Himmel unter der Stadt

Als Anfang des 20. Jahrhunderts unter dem East River der erste Tunnel entsteht, der Brooklyn mit Manhattan verbindet, ahnt niemand, dass viele Jahrzehnte später Menschen in dem unterirdischen Labyrinth leben werden.   Weiterlesen

Fischen im tiefschwarzen Fluß

Fischen im tiefschwarzen Fluß

Der Box-Champion, der in einem Waschsalon in New Orleans Frauenkleider stiehlt und sie heimlich in der Nachbarschaft verteilt; der Japaner, der an der irischen Westküste Häuser tapeziert und damit die Phantasie der Einheimischen inspiriert: in Colum McCanns Kurzgeschichten tummeln sich Grenzgänger des bürgerlichen Lebens und liebenswerte ...   Weiterlesen

Gesang der Kojoten

Gesang der Kojoten

Nach einer fünfjährigen Weltreise, auf der Suche nach seiner verschwundenen Mutter, kehrt Conor Lyons nach Irland zu seinem alten Vater zurück, der in einem trüben Fluß nach den letzten Fischen angelt. Mit Hilfe vergilbter Fotos und rätselhafter Erinnerungen will Conor die Wahrheit über seine Eltern und sich erfahren. Ein melancholischer Epos über ...   Weiterlesen

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