Brigitte Sändig

Brigitte Sändig, geb. 1944 in Dresden; Studium der Romanistik und Germanistik in Leipzig; 1970/71 als Entwicklungshelferin in Algerien; 1973 Promotion; 1990 Habilitation. 1973–1991 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentralinstitut für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften, 1992–1995 am Forschungsschwerpunkt für Literaturwissenschaft in Berlin. 1994–1997 Lehrstuhlvertretungen für Französische Literaturwissenschaft in Trier und Osnabrück.

Gastprofessur an der Penn State University (USA); seit 1997 Professorin für Romanistische Literaturwissenschaft/Französisch an der Universität Potsdam. Veröffentlichungen: Albert Camus. Eine Einführung in Leben und Werk. Leipzig 1983, 1988, 1992; Camus im Osten. Zeugnisse der Wirkung Camus‘ in Zeiten politischer Teilung. Potsdam 2000; Albert Camus. Autonomie und Solidarität. Würzburg 2004; Erzählen vom Menschen. Benjamin Constant, George Sand, Georges Bernanos, Albert Camus, Nancy Huston. Würzburg 2009. Herausgabe von Werken Camus‘, Gides, Malraux‘, Montherlants, Chateaubriands und Constants. Studien zur Rezeptionsgeschichte, zur frankophonen Literatur Afrikas, zur Wirkung der Aufklärung sowie zur Position des Menschen in der Literatur und Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts. – Mitglied des Comité administratif der «Société des Études Camusiennes» sowie des Comité de rédaction der Zeitschrift «Présence d’Albert Camus». 2012 Ernennung zum Chevalier dans l’Ordre des Palmes Académique.

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Albert Camus

Albert Camus

Albert Camus gewann aus seinen bescheidenen familiären Ursprüngen eine unbeirrbare moralische Urteilskraft. Die Schönheit der Natur und die politische Spannung im kolonialen Algerien, in dem er aufwuchs, lieferten ihm den Bilderfundus und die emotionale Intensität für sein kurzes Schriftsteller-Leben. So stellte er sich dann den quälenden ...   Weiterlesen

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