Thomas Harlan

Thomas Harlan
© Filmmuseum München

Thomas Harlan

Thomas Harlan wurde 1929 geboren als Sohn der Schauspielerin Hilde Körber und von Veit Harlan, dem Regisseur des nationalsozialistischen Propagandafilms «Jud Süß». Er hat mehrere Filme gedreht, darunter «Torre Bela» (1977) und «Wundkanal» (1984), außerdem hat er Theaterstücke und mehrere Bücher geschrieben, namentlich die Romane «Rosa» (2000) und «Heldenfriedhof» (2006) sowie den Erzählungsband «Die Stadt Ys» (2007). Harlan starb am 16.10.2010.

Veit

Veit

«Mein Sohn, ich glaube, ich habe Dich verstanden.»
Im April 1964 ruft Veit Harlan, Regisseur des nationalsozialistischen Propagandafilms Jud Süß, seinen Sohn Thomas nach Capri an sein Sterbebett. Doch für das Gespräch, das mit diesem Satz hätte beginnen können, ist es zu spät. Drei Tage dauert das Sterben, drei Tage erinnert Thomas Harlan sich an ...   Weiterlesen

Die Stadt Ys

Die Stadt Ys

Von Geisterstädten, doppelten Leben, vergeblichen Lieben.
1937 trifft Stalin eine Entscheidung, die es den Feinden schwermachen soll, Wotkinsk, Geburtsort Tschaikowskis und Mittelpunkt der russischen Rüstungs¬industrie, zu zerstören. Er läßt die Stadt ein zweites Mal erbauen, 52 Kilometer entfernt von der ersten, mit zweitem Schwanensee, mitsamt ...   Weiterlesen

Heldenfriedhof

Heldenfriedhof

«Wie Lanzmanns ‹Shoah› ein Werk, hinter das das Wissen der Zeit nicht zurückkann.» (tageszeitung)
Thomas Harlans Roman ist ein Kosmos aus unzähligen historischen wie fiktiven Personen und spielt an so verschiedenen Orten wie Triest, Mozambique und der Ramsau, zwischen 1942 und 2000. Schlüssel­figur ist Enrico Cosulich, der als Sohn einer im KZ San ...   Weiterlesen

Thomas Harlan / Hitler war meine Mitgift / Ein Gespräch mit Jean-Pierre Stephan

Thomas Harlan / Hitler war meine Mitgift / Ein Gespräch mit Jean-Pierre Stephan

«Ich bin der Sohn meiner Eltern. Das ist eine Katastrophe. Die hat mich bestimmt.»
Thomas Harlan hat nie Geschichte geschrieben – er hat sie erlebt und gelebt. Seine Kindheit im Dritten Reich, die Jahre in Frankreich und in Polen, seine Freundschaft mit Klaus Kinski, die politischen und künstlerischen Auseinandersetzungen mit der Bundesrepublik der ...   Weiterlesen

Rosa

Rosa

«‹Rosa› rückt den verkümmerten Maßstab dessen, was Kunst zu leisten vermag, zurecht.» (Süddeutsche Zeitung)
Eine Lichtung im Walde bei Chelmno in Polen. Aus der schneeverwehten Ebene wölbt sich das Dach eines Erdhauses, ein Pferd ohne Schwanz ist an den rauchenden, klapprigen Schornstein gebunden, der aus dem Boden ragt. In der Höhle haust Rosa. ...   Weiterlesen

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