Die Welt von David Walliemas

Garantiert lustiger als jedes Pupskissen!

Charaktere

Stella Saxby

Stella Saxby
Illustrationen © Tony Ross, 2011

Stella Saxby ist die Alleinerbin von Schloss Saxby Hall. Aber ihre grässliche Tante Alberta und deren riesiger Berg-Uhu Wagner schrecken vor nichts zurück, um sich das Schloss unter den Nagel zu reißen.

Glücklicherweise bekommt Stella Unterstützung, zum Beispiel von ihrem schwerhörigen und fast blinden Butler Gibbon, und von ihrem neuen Freund, dem Geisterjungen Ruß.

Tante Alberta

Illustrationen © Tony Ross, 2011

Habt ihr auch eine Terror-Tante? Eine, bei der ihr nie lange aufbleiben und eure Lieblingssendung im Fernsehen ansehen dürft? Oder eine, die euch zwingt, auch den letzten Löffel ihres ekelhaften Rhabarberauflaufs zu essen, obwohl sie genau weiß, dass ihr Rhabarber nicht ausstehen könnt? Eine Tante, die erst ihrem Schoßhündchen einen dicken, feuchten Sabberkuss gibt und gleich danach euch? Oder futtert eure Tante alle leckeren Pralinen aus der Schachtel und lässt euch nur die widerlichen schwarzen Dinger mit Kirschlikör übrig?

Vielleicht verlangt sie auch, dass ihr den schrecklich kratzigen Pulli anzieht, den sie euch letztes Jahr zu Weihnachten gestrickt hat? Der, auf dem vorn in riesigen roten Buchstaben steht: „Ich liebe mein Tantchen“?

Egal wie schrecklich eure Tante auch sein mag, sie wird nie in der gleichen Terrorliga spielen wie Tante Alberta.

Denn Tante Alberta ist die schrecklichste Tante, die je gelebt hat.

Ruß

Illustrationen © Tony Ross, 2011

"Ich hab nie nen Namen gehabt. Bin als Baby ausgesetzt worden und im Armenhaus aufgewachsen. Meine Mom und meinen Dad hab ich nie kennengelernt. Der alte Mann, der das Armenhaus geleitet hat, hat die Jungs gern mit seinem Gürtel vermöbelt.

Also bin ich weggerannt. Ich war noch klein und auf der Straße is mir ‘ne Bande von Jungen übern Weg gelaufen. Sie haben gesagt, wenn ich als Kaminkehrer arbeite, geben sie mir zu essen und‘n Dach überm Kopf. Also hab ich’s gemacht. Und als ich irgendwann von Kopf bis Fuß schwarz aus’m Kamin kam, hat mein Meister mich ‚Ruß‘ genannt.“

Wagner

Illustrationen © Tony Ross, 2011

Wagner ist ein Großer Bayerischer Berg-Uhu... In den bayerischen Dörfern nennen die Einheimischen die Vögel wegen ihrer enormen Größe auch „fliegende Bären“. Wagner ist ein ungewöhnlicher Name für ein ungewöhnliches Haustier, aber schließlich ist Tante Alberta auch eine höchst ungewöhnliche Person.

Alberta wusste, dass der Große Bayerische Berg-Uhu eine der seltensten Vogelarten der Welt war. Als sie in dem Wald, in dem sie stationiert war, einen brütenden Uhu entdeckte, kletterte sie also auf den Baum und stahl das Ei aus dem Nest. Dann hockte sie sich selbst darauf, bis das Junge schlüpfte, und nannte das Uhu-Küken „Wagner“, nach ihrem deutschen Lieblingskomponisten...

Wagner hat seine echten Uhu-Eltern nie kennengelernt, daher akzeptiert er Alberta bald als seine Mutter. Und sie fütterte das Uhu-Küken mit lebenden Würmern und Spinnen, die sie ihm mit dem Mund in den Schnabel steckte. Je größer Wagner wurde, desto größer wurden auch die Leckerbissen. Schon bald versorgte ihn Alberta mit Mäusen und Spatzen, die sie mit Fallen gefangen hatte. Futter wurde zur Belohnung, und auf diese Weise brachte Alberta ihrem Uhu mit der Zeit eine Reihe eindrucksvoller Kunststücke bei.

Gibbon

Illustrationen © Tony Ross, 2011

Lord Saxby versuchte über ein Dutzend Mal, Gibbon zu kündigen. Doch der Diener ist so alt - er geht auf die hundert zu -, dass er inzwischen stocktaub und fast blind ist. Deswegen erwies es sich als unmöglich, ihm zu sagen, dass er gehen sollte. Selbst wenn man es ihm direkt ins Ohr brüllte, verstand der arme alte Kerl kein Wort.

Gibbon arbeitet seit vielen Generationen für die Familie Saxby. Er steht schon so lange in ihrem Dienst, dass er praktisch zur Familie gehört.

Also streift Gibbon weiter durch Saxby Hall und geht seinen Pflichten nach, auch wenn er dabei alles bringt.

Detective Strauss

Illustrationen © Tony Ross, 2011

Strauss ist ein stämmiger Mann, mit dicken Brillengläsern und einem Wust drahtiger schwarzer Haare auf dem Kopf. Auf seiner Oberlippe prangt ein buschiger Schnurrbart, der ein bisschen aussieht wie eine dicke, haarige Raupe. Er gibt einen durchaus glaubwürdigen Polizisten ab und könnte geradewegs einem Krimi entsprungen sein.

Er trägt einen langen, zerknitterten braunen Regenmantel über einem noch zerknitterten grauen Anzug, der ihm mindestens eine Nummer zu klein zu sein scheint. Vervollständigt wird seine Garderobe durch das Lieblingsstück des Detectives, einem braunen Filzhut.

Die Bücher

Ben muss jeden Freitag bei seiner Oma verbringen, wenn seine tanzverrückten Eltern das Tanzbein schwingen. Bens Oma ist zwar nett, aber sooooooo langweilig. Immer will sie bloß Scrabble spielen und isst den ganzen Tag nichts anderes als Kohlsuppe – igitt! Doch eines Tages findet Ben heraus, dass seine Oma ein Geheimnis hat ...

Nach dem überraschenden Tod ihrer Eltern ist Stella Saxby plötzlich Erbin von Schloss Saxby Hall. Doch ihre grässliche Tante Alberta und deren riesiger Berg-Uhu Wagner schrecken vor nichts zurück, um sich die Erbschaft unter den Nagel zu reißen. Vor gar nichts! Wie gut, dass Stella Freunde hat - wenn auch etwas spezielle Freunde ...

Zoes Stiefmutter ist dermaßen faul, dass sie Zoe sogar dazu zwingt, ihr in der Nase zu popeln. Und in der Schule macht sich die grässliche Tina Trotts einen großen Spaß daraus, Zoe auf den Kopf zu spucken. Doch am schlimmsten ist der widerliche Bert, der in seinem ekligen Imbiss noch ekligere Burger verkauft ....

Alle lieben David Walliams

*"Die Kinder wollen «mehr davon!»"

«Mir hat das Buch supergut gefallen. Es ist witzig, spannend und phantasievoll. Es hat mir großen Spaß gemacht, es zu lesen. Ich freue mich schon, das nächste Buch von David Walliams zu lesen.» Aylin, 8 Jahre

«Ich habe das Buch am Wochenende geschenkt bekommen und am Montag ausgelesen. Manche Bücher sind so langweilig, aber dieses Buch habe ich richtig gern gelesen! Ich muss unbedingt auch das zweite Buch lesen.» Muriel, 10 Jahre

«Man kann es 10 mal lesen, und man kann sich immer noch darüber kaputtlachen.» Lukas, 9 Jahre

*"Die Presse ist begeistert!"

«David Walliams ist der neue Roald Dahl.» The Times

«David Walliams hat nicht nur ein gutes Gespür dafür, wann er seiner Geschichte den nächsten Dreh geben soll, um die Aufmerksamkeit hoch zu halten – er versteht sich auch auf unterhaltsame Abschweifungen. Und er kann Milieus authentisch-farbig auspinseln. ‹Gangsta-Oma› ist ein turbulenter, kurzweiliger Roman.» Der Tagesspiegel

«Bitter, böse, wahnsinnig, witzig. Ein Buch mit Schlapplachgarantie.» GEOlino