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BookMarks: Jenni, du bist seit ewigen Zeiten als freie Journalistin in Berlin tätig, im besten Alter und in deiner Freizeit als Geheimagentin und Trancemedium tätig. Gibt es etwas, was du uns über deine Arbeit als Jane Bond verraten darfst?

J. Zylka: Ja, zwei wichtige Details: 1. Ich habe genauso viele Haare auf der Brust wie Sean Connery, was es mir 2. fast unmöglich macht, an Badestränden unauffällig zu observieren.

BookMarks: Um «1000 neue Dinge, die man bei Schwerelosigkeit tun kann» vorzustellen, hast du bereits einige Male vor Publikum gelesen. Wie gefällt dir deine neue Rolle als Schriftstellerin?

J. Zylka: Geht so. Ich war früher Stand-Up-Comedian und habe da das Auf-der-Bühne-Herumhampeln eigentlich mehr oder weniger gefressen. Trotzdem finde ich im Gegensatz dazu das Vorlesen eine weit einfachere Geschichte: Man setzt sich einfach hin, sagt Hallo und fängt an, und keiner merkt, ob man müde oder verkatert oder schissig oder sonst was ist.

BookMarks: Der «zylkaeske Stil» ist taz-LeserInnen ja aus der Kolumne «Sex & Lügen» bestens bekannt. Auch die Geschichte der Judith Herzberg liest sich wie eine Kette von Kolumnen, aufgefädelt als Roman. Sammelst du komische Erlebnisse und witzige Situationen, so wie Judith Fehlsichtigkeitsfilmszenen?