Darf ein Schriftsteller seitenlang und ungeschminkt über den Mord an US-Präsident George W. Bush räsonnieren? Diese Frage erregt (nicht nur) Amerika seit Nicholson Bakers «Checkpoint»-Szenario. Juristisch sind Jays Mordphantasien durch das «First Amendment» der US-Verfassung gedeckt. Aber wie steht es um die politische und moralische Legitimität eines solchen Textes? (Im Oktober in Bookmarks: die US- Präsidentschaftswahl und die «Checkpoint»-Debatte.)

--> Zur Leseprobe