Linda Zervakis

Königin der Bunten Tüte

Geschichten aus dem Kiosk 

Vom Kiosk in die Tagesschau

So, wie Linda Zervakis heute in die Wohnzimmer der Nation guckt, hat sie früher aus dem Kiosk ihrer Eltern in Hamburg-Harburg geschaut, in dem sie bis zu ihrem dreißigsten Lebensjahr jeden Sonntag stand. Was sie da gesehen hat? Migranten, Arbeitslose und «Leute, die zum Frühstück Kräuterschnaps bestellen». Und natürlich: gute, herzliche Typen, die sich umeinander kümmern und ihre Reval ohne, Feuertöpfe und bunte Tüten seit zwanzig Jahren bei der Familie Zervakis kaufen. Kioskromantik.

Die Familie Zervakis hatte nicht viel Geld, Linda teilte sich mit ihren beiden Brüdern ein Zimmer, ihre Eltern arbeiteten fünfzehn Stunden am Tag, und der Kiosk war ein Ort, den Sozialhysteriker heute als Brennpunkt bezeichnen würden. Aber Linda hatte Glück, eine gute Schule, eine deutsche Tagesmutter und den festen Willen, nicht für immer aus dem Büdchen zu schauen. Der Rest ist ihre Geschichte: charmant, lustig, traurig und immer aus dem wirklich wahren Leben.

Themen:   Memoiren, Berichte/Erinnerungen; Migration, Einwanderung und Auswanderung; Hamburg; Griechenland

Linda Zervakis - Königin der bunten Tüte (Buchtrailer)

Coverbild Eine Kindheit im Kiosk
Coverbild Eine Kindheit im Kiosk

Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis erzählt von ihrer etwas anderen Kindheit: charmant, lustig, traurig und immer aus dem wirklichen Leben

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