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Es ist drei Jahre her, dass Karin Schaeffers Mann und die gemeinsame Tochter der Rache des Domino-Killers zum Opfer fielen. Mittlerweile ist die ehemalige Polizistin mit ihrem Expartner Mac MacLeary verheiratet und hat mit ihm einen Sohn. Das Glück der kleinen Familie lindert den Schmerz um Karins schrecklichen Verlust. Doch der Mord an Macs Eltern Hugh und Aileen in ihrem Haus in Bronxville zerstört den neu gefundenen Frieden. Kate Peppers Thriller Es ist niemals vorbei spannt die Nerven ihrer Leserinnen und Leser auf die Folter …
Bronxville – ein Blutbad. Als Karin die Nachricht von der Ermordung seiner Eltern Mac überbringt, sind beide wie erschlagen. «Fünf, zehn oder fünfzehn Minuten standen wir wie gelähmt einer in den Armen des anderen da. Für Mac war die Zeit stehengeblieben, das wusste ich. Genau so war es mir ergangen, als ich erfuhr, dass Jackson und Cece tot, ermordet worden waren. Im Bruchteil einer Sekunde wird man in ein Niemandsland geworfen, in eine Zone zwischen den Lebenden und den Toten, in der nichts als der reine Schmerz regiert». Ein Gefühl, das Karin nur allzu gut kennt.
Als man seinen Bruder der Tat verdächtigt, ist Mac auf einmal wie vom Erdboden verschwunden. Die einzige Spur, mit der die Polizei aufwarten kann, ist ein Mietwagen, mit dem Karins Mann Manhattan verlassen hat. Am Sund von Long Island wird der Wagen gefunden, von Mac selbst fehlt jede Spur. Das qualvolle Warten, das Grübeln geht weiter. Um Abstand zu gewinnen, unternimmt sie mit ihrer Freundin Jasmine einen Ausflug nach Miami. Fernab von ihrem Zuhause, von New York entdeckt sie plötzlich jemanden, der Mac zum Verwechseln ähnlich sieht. Karin ist verwirrt, beunruhigt, verängstigt. Tauchen doch auch zwielichtige Gestalten auf, die eine lavendelblaue Dahlie unter dem linken Schlüsselbein tätowiert haben. Genau wie ihr Mann. Alles nur Zufall?
Karin setzt den Privatdetektiv Lucky Herman auf Macs vermeintlichen Doppelgänger an. Der Überzeugung von Freunden und Angehörigen zum Trotz gibt sie den Glauben nicht auf, dass ihr mittlerweile für tot erklärter Mann doch noch lebt. Als der Detektiv ihr ein Polaroidfoto in die Hand drückt, das einen Mann und eine Frau in einer Bar zeigt, glaubt sie, ihr Herz bleibe stehen: «Dieser Mann war Mac.» Oder war er es doch nicht? Karin ist mit ihren Kräften am Ende. «Ich spürte die Wut, die unter meiner Haut kribbelte, rieb meine Arme und schloss die Augen. Wenn. Wäre. Hätte. Alles nur Möglichkeiten, die mich vergifteten. Ich musste versuchen, diese Gedanken zu vertreiben.»
Mac ist nicht tot. Karin verschlägt es nach einer wahren Irrfahrt nach Yucátan, dann steht er leibhaftig vor ihr. Neben ihm eine Frau von atemberaubender Schönheit: Ana Maria Soliz, Chefin eines mexikanischen Drogenkartells. Mit ihr verbindet eine merkwürdige Geschichte, eine Jugendsünde …
Als Karin glaubt, alles sei endlich ausgestanden, die Angst, die Ungewissheit, die Bedrohung, da eskaliert die Entwicklung zu einer finalen, tödlichen Konfrontation – zehn Monate, nachdem man die Leichen von Hugh und Aileen MacLeary in Leichensäcken aus ihrem Haus in Bronxville getragen hatte …