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SIMON BECKETT: LEICHENBLÄSSE
Die Frau vor seiner Tür. Das Messer, das in seinen Körper eindringt. Der Schmerz, die Angst, die Dunkelheit … Diesen Augenblick wird Dr. David Hunter nie in seinem Leben vergessen. Nach Grace Strachans Mordanschlag ist nichts mehr so wie vorher. Nicht nur seine Freundin Jenny hat ihn verlassen. Er weiß auch nicht, ob er weiterhin als forensischer Anthropologe den Beruf ausüben kann, der für ihn wie geschaffen schien.
Um Klarheit über seine Zukunft zu finden, beschließt er, für einige Zeit auf der Body Farm in Tennessee zu arbeiten, wo er einst sein Handwerk erlernte. Hätte er geahnt, das ihn dort eine Mordorgie unfassbaren Ausmaßes erwartet, er wäre wohl lieber in Cornwall oder im Lake District abgetaucht. Dr. Tom Lieberman und seine Kollegen arbeiten wie besessen an einem Fall, dessen Details wahrhaft furchterregend sind. In einer Berghütte in den Smoky Mountains, einem riesigen Waldgebiet der Apalachen an der Grenze zwischen Tennessee und North Carolina, war eine grausam zugerichtete Leiche gefunden worden. Nackt, gefesselt, gefoltert. Was auf den ersten Blick nach einer Routineermittlung für die Polizei aussieht, wird zu einem Horrortrip – nicht zuletzt für David Hunter … «Mit einem schwermütigen Forensiker als Ermittler avanciert der Brite Simon Beckett zum neuen Krimikönig.» (Die Welt)
ISOLDE SAMMER: DIE STILLE NACH DEM SCHREI
Das Leben der Architektin Irene Werneck wird zum Albtraum, als ihr Sohn Jonas umgebracht wird. Der Täter: ihr Stiefsohn Martin. Die Tat: angeblich im Affekt begangen. Zumindest spricht das Gericht den 19-Jährigen mit dieser Begründung frei – trotz aller Zweifel, die bleiben. Gemeinsam mit Hauptkommissar Schneider von der Berliner Mordkommission macht sich Irene daran, die Rätsel um Jonas’ Tod aufzuklären. Die Wahrheit ist schrecklicher als alles, was Irene in ihren schlaflosen Nächten gequält hat …
Die Stille nach dem Schrei ist harte Kost, selbst für ausgebuffte Thrillerleser. Und das nicht, weil der Roman blutrünstig wäre, vollgestopft mit Schockereffekten. Erschreckend ist die unerbittliche Konsequenz, mit der hier Fragen aufgeworfen werden. Woher kommt das Böse? Wie entsteht es, wie wächst es? Gibt es eine genetische Disposition für die Lust am Quälen, am Töten? Und können schon Kinder und Jugendliche abgrundtief böse sein? Isolde Sammer hat einen in all seinem Schrecken grandiosen Thriller geschrieben, eine Geschichte, die man so leicht nicht wieder vergisst.
JAN SEGHERS: DIE AKTE ROSENHERZ
Kommissar Robert Marthalers Freundin, die fürs Frankfurter Städel arbeitende Kunsthistorikerin Tereza, ist schwanger. Grund genug für Marthaler, sich auf einen unspektakulären Schreibtischjob zurückzuziehen; das zumindest erwartet er vom Alltag der Cold Case Unit, der Abteilung für ungelöste alte Fälle. Aber es kommt ganz anders. Beim Überfall auf einen Kunsttransport wird Tereza angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Aufgrund persönlicher Betroffenheit wird Marthaler von den Untersuchungen ausgeschlossen. Was ihn nicht davon abhält, quasi undercover die Ermittlungen voranzutreiben.
Die Akte Rosenherz, Jan Seghers’ vierter Marthaler-Krimi, spielt im Frankfurt der Gegenwart ebenso wie in den sechziger Jahren – schließlich gibt es merkwürdige Parallelen zu einem alten Fall. Was aber hat der Raub des wertvollen Städel-Gemäldes mit dem Mord an der Edelprostituierten Karin Rosenherz zu tun, die 1966 unter Umständen starb, die wiederum verblüffend an den legendenumwobenen Fall Nitribitt erinnern? «Ein Kriminalroman von europäischem Format, der mit Figuren wuchert, die das Gegenteil von Abziehbildern sind: Charaktere, die man nicht mehr vergisst.» (WDR)
P. J. TRACY: SIEH MIR BEIM STERBEN ZU
Es ist eine neue, unvorstellbar zynische Form von Verbrechen, mit denen es Polizei und FBI hier zu tun bekommen. Es wird nicht nur kaltblütig ermordet – die Mörder filmen ihre Tat und stellen sie ins Netz, damit alle Welt sie sehen kann. Töten vor laufender Kamera, sterben vor laufender Kamera – das ist der ultimative Kick. Für Leo Magozzi und Gino Rolseth vom Minneapolis Police Department ist es das Schlimmste, was sie je gesehen haben, schlimmer als all die im Netz kursierenden Snuff-Filmchen. Cleveland, Seattle, Los Angeles, Austin, Chicago, Minneapolis, bald sind es fast ein Dutzend gefilmter Morde. Zu Tode geprügelt, erschossen, stranguliert, ertränkt, in die Tiefe gestoßen ... Der entscheidende Durchbruch gelingt, als die genialen Hacker von Monkeywrench eine gruseligen Website samt akkurater Abschussliste entdecken, die noch vor dem ersten Mord gepostet wurde. Aber wer hat die tödliche Lawine ausgelöst?
«Das Duo P. J. Tracy – das sind Mutter Patricia Jean und Tochter Traci TeAmo – hat einen kleinen Zoo origineller Figuren erdacht, auf die man von Mordfall zu Mordfall gespannt ist.» (Frankfurter Rundschau).
JILLIANE HOFFMAN: MÄDCHENFÄNGER
«Die Ex-Staatsanwältin schreibt die Herren Grisham & Co. locker an die Wand», das schrieb einmal die Zeitschrift Für Sie über Jilliane Hoffman. Mädchenfänger, der neue Roman der ehemaligen US-Staatsanwältin, steht ihren früheren Thrillern Cupido, Morpheus und Vater unser an Spannung und Nervenkitzel in nichts nach. Ihr Thema: das Internet als Tummelplatz krimineller Figuren; die Risiken eines naiven Umgangs mit den gerade von Jugendlichen genutzten sozialen Netzwerken, das schillernde Spiel mit Identitäten, der Kick anonymer Verabredungen, das gezielte Verwischen der Grenzen zwischen Sein und Schein.
Die 13-jährige Lainey Emerson, ein Kind aus problematischen Verhältnissen, möchte sich mit einem Jungen treffen, mit dem sie auf MySpace gechattet hat. Kurz darauf ist sie spurlos verschwunden. Anfangs behandelt die Polizei den Fall als den eines nach Abwechslung und Abenteuer dürstenden Teenagers. Doch Bobby Dees, Special Agent bei der Crimes Against Children Unit, fürchtet, dass Lainey das Opfer eines Cyberkillers geworden ist. Als Bilder anderer potentieller Opfer auftauchen, verdichtet sich bei Dees die Ahnung zur bösen Gewissheit. Ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel beginnt …
PATRICK WOODHEAD: DER WOLKENTEMPEL
Ein kleiner Junge, der zukünftige Panchen Lama, flieht durch Tibet. Ein gnadenlosesr Schergen des chinesischen Regimes ist ihm auf den Fersen: Hauptmann Zhu soll «das Problem» auf seine Weise lösen. Jagen, aufspüren, liquidieren. Zur gleichen Zeit sind Luca Matthews und Bill Taylor, zwei englische Bergsteiger, in der gigantischen Bergwelt im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet unterwegs – auf der Suche nach einem Wunder der Natur: einem Felsgiganten, perfekt geformt wie eine Pyramide, umschlossen von einem symmetrischen Kreis aus Bergen. Als sie der chinesischen Soldateska in die Quere, beginnt ein Wettlauf auf Leben und Tod. Das Ziel: ein Kloster hoch oben im Himalaya; keiner kennt den Weg dorthin. Hier wird sich das Schicksal Tibets entscheiden.
Patrick Woodheads Thriller ist ein Mix aus packender Action, Bergsteigerromantik und östlicher Mystik. Woodhead selbst ist ein Abenteuerer, wie er im Buche steht: Er hat den Südpol bereist, als Erster mehrere Gipfel in Tibet und Kirgisien bezwungen, per Kajak den Atlantischen Ozean überquert. Woodhead weiß, was Spannung ist!
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Isolde Sammer
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Patrick Woodhead
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