Die Bestellung unserer E-Books ist momentan aus technischen Gründen nicht möglich.

Artikelempfehlung versenden

E-Mail-Adresse des Empfängers*

Wenn Sie mit der Empfehlung dieses Titels eine Nachricht an den Empfänger versenden wollen, tragen Sie den Text bitte hier ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse*

(* = Pflichtfelder)

18. Dezember +++ Camille de Peretti: Wir werden zusammen alt

© Francesca Mantovani; paylessimage/fotolia.com

DAS BUCH. Ort: Die Pariser Seniorenresidenz Les Bégonias. Zeit: ein Sonntag von 9.00 Uhr früh bis 00.45 nachts. Personen: Heimbewohner, ein Heimleiter, Pflegepersonal, Besucher. Ein Altersheim-Roman? Ja, und ein Roman über die Liebe, über Lebensträume und Schiffbrüche aller Art, über Einsamkeit und Trauer, über Erinnerung und Vergessen. Ein Altersheim, in dem es drunter und drüber geht. In dem gelebt und geliebt wird – eines, in das man «sogar selber einziehen würde, irgendwann» (KulturSpiegel), so man 26.896,85 Euro jährlich aufzubringen in der Lage wäre. Es ist ein kleines Wunder, wie die junge französische Autorin Camille de Peretti in ihrem charmanten, anrührenden, erfrischend leichtfüßigen Roman dieses Setting meistert. Drei alte Damen rückt Peretti in den Mittelpunkt: die hochbetagte Louise, die «Königin des Omeletts», die Pfarrersfrau Marthe und die ehemalige Bistrobetreiberin Jocelyn (kaum weniger skurril ist übrigens das Pflegepersonal, das über diese eigene kleine Welt wacht).
64 Türen, 64 Kapitel, und hinter jeder Tür ein neues Geheimnis! «Ein kleines Meisterwerk über die kauzigen Greise» (Die Zeit). «Camille de Peretti gelingt ein zarter und boshafter Blick auf einen pittoresken, wunderbaren Sonntag. Man möchte auf keine Stunde, keine Seite verzichten.» (Le Figaro)

DAS ZITAT. «Ihre Hände zittern, ihre Hände zittern so. All ihre Kräfte sind verbraucht, dennoch tobt sie vor Zorn. Der Wolf! Der Wolf! Diesmal ist es doch wirklich ernst. Jemand muss kommen, unbedingt. Ihre Brille auf dem Nachttisch zu weit weg. Sie kann nichts sehen. Allerhöchstens den schwachen Lichtschein, der unter ihrer Tür hindurchfällt. Sie greift nach dieser verteufelten Klingel, windet und dreht sich im Nebel der Schlaf- und Beruhigungsmittel. Sie rutscht ab. Sie fällt. Jemand hat die Klingel abgestellt. Nini hat sie zu viel benutzt. Sie ist nicht allein. Sie ist nicht mal in die Ehrenlegion aufgenommen worden, und sie stirbt allein in einem See von Blut.»

DIE GEWINNSPIELFRAGE. Wann spielt Camille de Perettis Geschichte?
L: an einem Aprilsonntag 2008
S: an einem Oktobersonntag 2005
B: an einem Dezembersonntag 2001

DER LINK ZUR LÖSUNG ...b> http://www.rowohlt.de/artikel/2928170