Die unterirdische Schlacht
Der kurz nach Ende des Falkland-Krieges entstandene Roman machte seinen Autor über Nacht so berühmt wie berüchtigt. Denn in dieser Offenheit hatte niemand über die Zustände im Land und über den Falkland-Krieg geschrieben, der ein wesentlicher Auslöser für den Sturz der Militärregierung in Argentinien war.
Die «Pichis» sind desertierte argentinische Soldaten. Sie haben in dem wüstenartigen Gelände der Islas Malvinas großflächig unterirdische Gänge angelegt und warten dort auf das Ende des absurden Krieges. Nachts kommen sie an die Oberfläche und handeln mit Schmuggelwaren; sie verkaufen Zucker, Zigaretten, Kerosin an beide Seiten, die Engländer und die Argentinier. Tagsüber sitzen sie in ihren Höhlen, hören britische Nachrichten ab und erzählen sich Geschichten.
Frech, temporeich, mit vielen Dialogen, ist Fogwills Roman bis heute ein Klassiker der argentinischen Gegenwartsliteratur.
«Fogwill und Aira sind die beiden Masterminds der argentinischen Literatur.» Enrique Vila-Matas
ÜBER DEN AUTOR
Rodolfo Enrique Fogwill, 1941 in Buenos Aires geboren, studierte Soziologie und war nach dem Sturz der Militärdiktatur Professor für Soziologie an der Universität von Buenos Aires. Er veröffentlichte Lyrik, zahlreiche Erzählungen und Romane und...
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WEITERE BÜCHER DIESES AUTORS
Rodolfo Enrique Fogwill: Die unterirdische Schlacht (HC)
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