Mo Yan
Die Schnapsstadt
"Die Revolution ist wie Saturn, sie frißt ihre eigenen Kinder", und das tut sie bei Mo Yan in einem wörtlichen Sinn: Gerüchte besagen, dass in einer entlegenen Provinz Chinas dekadente Parteikader, die nach der Wirtschaftswende zu Reichtum gekommen sind, kleine Kinder nach allen Regeln der Kochkunst zubereiten lassen. Sonderermittler Ding Gou'er wird in die "Schnapsstadt" entsandt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Doch kaum hat Ding den Fall aufgegriffen, sieht er sich konfrontiert mit einer wahnhaften Welt,
die von Aberglaube und Korruption, von Anmaßung und Gier beherrscht wird. "Die Schnapsstadt" ist eine virtuose Groteske, eine politische Allegorie, die das neue China der toten Ideale und seine gesellschaftliche Wirklichkeit kühn gegen den Strich bürstet. "Mo Yan verdient einen Platz im Pantheon der Weltliteratur. Seine Stimme wird den Weg ins Herz seiner Leser finden wie die von Kundera und Garcìa Marquez." (Amy Tan)
STIMMEN ZUM BUCH
Rezension zu dem Buch bei Lovelybooks
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