Markus Berges

Ein langer Brief an September Nowak

«Betti hatte einen Kater, Angst und keine Erfahrung, aber stürzte sich hinein, wie sie es zögernd etlichen Vorgängern abgeschaut hatte. Der Atlantik machte Pausen, und sie passte eine ab, tauchte kopfüber in den dunklen Berg. Da baute sich der nächste Gipfel auf, und jetzt schrie Betti wie am Spieß, strampelnd, auf ihrem Weg nach oben. Bevor die Woge brach, als sich der Anblick des buntgescheckten, weiten Strandes mischte mit ihrer Vorstellung, dass sie von dort aus wie die anderen durch einen rasenden, trübgrünen Vorhang sichtbar wäre, weiß und zappelnd, das war, wie soll ich anders sagen, Glück.»

«Schlau, melancholisch und in höchstem Maße poetisch.» Spiegel Online über den «Erdmöbel»-Songschreiber Markus Berges

«Neben Rolf Dieter Brinkmann der andere große Kölner Dichter.» Süddeutsche Zeitung

«Atemberaubende Lässigkeit und eine formvollendete Leichtigkeit.» Berliner Zeitung

Themen:   Moderne und zeitgenössische Belletristik; Provence-Alpes-Côte d’Azur; Monaco; Nordrhein-Westfalen

Markus Berges - Ein langer Brief an September Nowak

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