Edith Stein (1891-1942), aus einer orthodox-jüdischen Familie stammend und 1922 zum Katholizismus konvertiert, gehört als engagierte Lehrerin und Frauenrechtlerin, als Vordenkerin eines fruchtbaren Gesprächs zwischen Christen und Juden zu den prägenden Gestalten des 20. Jahrhunderts. Der Lebensweg der Philosophin und Karmeliter-Nonne endete im Todeslager Auschwitz. 1998 wurde sie heilig gesprochen.
ÜBER DEN AUTOR
Jahrgang 1950, studierte in Regensburg Theologie – u. a. bei Joseph Ratzinger – und Soziologie. Als Journalist arbeitete er für die «Süddeutsche Zeitung», die «ZEIT», Rundfunk und Fernsehen. Zahlreiche, in 13 Sprachen übersetzte Biographien und... mehr über den Autor