© by Isolde Ohlbaum
Imre Kertész, am 9. November 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und 1945 in Buchenwald befreit. Nach Kriegsende arbeitete er zunächst als Journalist, seit 1953 dann als freier Schriftsteller und Übersetzer in Budapest. Mit seinem «Roman eines Schicksallosen», 1975 in Ungarn veröffentlicht, gelangte er nach der europäischen Wende zu weltweitem Ruhm. 2002 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
Bookmarks 10/2009: Imre Kertész: Roman eines Schicksallosen
Bookmarks 11/2009: Imre Kertész: Briefe an Eva Haldimann
Imre Kertész
Briefe an Eva Haldimann
In faszinierender Weise zeichnen diese sehr persönlichen Briefe an die Schweizer Literaturkritikerin Eva Haldimann Kertész’ Weg vom verkannten ungarischen Außenseiter zum Weltautor und Nobelpreisträger nach.
Imre Kertész
Detektivgeschichte
„Imre Kertész erzählt atemberaubend von einem Alptraum.“ (Der Spiegel) Nach dem Sturz einer obskuren Diktatur werden die Schergen vor Gericht gestellt. Einer von ihnen, Antonio Martens, legt sich selbst Rechenschaft ab und vertraut das Manuskript...
Imre Kertész
Detektivgeschichte
Ein Umsturz, irgendwo in Lateinamerika. Eine Diktatur wird errichtet. Dem Polizisten Antonio Martens bietet sich eine Chance zu unverhofftem Aufstieg: Er wird zum Corps berufen, wo er auf den ebenso charismatischen wie undurchsichtigen Vorgesetzten...
Imre Kertész
Die englische Flagge
Zu dem sozusagen unter Tage vollbrachten Lebenswerk, mit dem Imre Kertész die literarische Welt seit der Öffnung des Eisernen Vorhangs überrascht, gehört neben den großen Romanen seiner ‹Trilogie der Schicksallosigkeit› die hier erstmals auf deutsch...
Imre Kertész
Die englische Flagge
Vom ungarischen Aufstand 1956 erzählt Imre Kertesz und jener "Katastrophenzeit", als sich in Ungarn der Übergang "vom totalen Krieg zum totalen Frieden" vollzog; von einer "Ortsbegehung", zu der ein Fremder mit einem geheimnisvollen "Auftrag" nach...
Imre Kertész gilt als einer der großen künstlerischen und denkerischen Deuter der Welt nach Auschwitz. Sein Werk wird meist autobiographisch gelesen, doch ist es zugleich notwendig komponiert nach den Gesetzen von Stil, Vorstellungskraft, Fiktion....
Kertész trifft Kertész: Ein Zwiegespräch über sein Leben und seine Literatur Mit Dossier K. legt Kertész seine Autobiographie vor. Sie vereint Werkanalyse und Zeitzeugenschaft im besten Sinne: Von den familiären Wurzeln über die Schrecken des...
Imre Kertész
Eine Gedankenlänge Stille, während das Erschießungskommando neu lädt
In kühner Lapidarschrift benennt der Titel, den Imre Kertesz dieser Sammlung seiner Essays gab, die Paradoxien seines Lebens und Schreibens. 1929 in Budapest geboren, 1944 nach Auschwitz deportiert, 1945 in Buchenwald befreit und nach der Rückkehr...
Ein Mann um die Fünfzig muß mit dem Fiasko fertigwerden, daß sein Erstlingswerk, der «Roman eines Schicksallosen», vom Verlag abgelehnt wurde. In seinem winzigen Arbeitszimmer eingesperrt, unternimmt er den träumerischen Versuch, einer Begegnung mit...
Imre Kertész gehört seit seinem «Roman eines Schicksallosen» zu den großen europäischen Schriftstellern. Ein Mann muß mit dem Fiasko fertig werden, dass sein «Roman eines Schicksallosen» abgelehnt wurde. So erfindet er sich einen Helden, dem er die...
"Tagebuchroman" nennt Imre Kertész seine Sammlung von Beobachtungen, Aphorismen und philosophischen Exkursionen aus dreißig Jahren. Im inneren Dialog mit Nietzsche, Freud, Camus, Adorno, mit Musil, Beckett, Kafka und anderen versucht er, Holocaust...
Imre Kertész
Ich - ein anderer
In Reisebildern aus Tel Aviv, Berlin, Leipzig und Wien, in Erinnerungsmomenten einer fast entrückten Kindheit, in erzählten und geträumten Geschichten, in Wahrnehmungen, die ins traumatisch Visionäre oder in die glückhafte Epiphanie umkippen, hält...
Imre Kertész
Kaddisch für ein nicht geborenes Kind
Mit einem brüsken «Nein» antwortet B. auf die harmlose Frage eines Bekannten, ob er Kinder habe. Und so unerbittlich weigerte er sich in seiner Ehe, Kinder zu zeugen. In einem großen Monolog begründet der Erzähler seine scheinbar schockierende...
„Ein einzigartiges literarisches, menschliches und historisches Dokument“ (Die Zeit) Für den Verlagslektor Keserű ((Achtung! Sonderzeichen!!)) wird zehn Jahre nach der Wende das "Liquidation" betitelte Theaterstück, das er aus dem Nachlass...
Imre Kertész
Roman eines Schicksallosen
Imre Kertesz ist etwas Skandalöses gelungen: die Entmystifizierung von Auschwitz. Es gibt kein literarisches Werk, das in dieser Konsequenz, ohne zu deuten, ohne zu werten, der Perspektive eines staunenden Kindes treu geblieben ist. Wohl nie zuvor...
Imre Kertész
Roman eines Schicksallosen
«Ein literarisches Meisterwerk.» (Der Spiegel) Imre Kértesz ist etwas Skandalöses gelungen: die Entmystifizierung von Auschwitz. Es gibt kein literarisches Werk, das in dieser Konsequenz, ohne zu deuten, ohne zu werten, der Perspektive eines...