
Henry Miller, der am 26. Dezember 1891 in New York geborene deutschstämmige Außenseiter der modernen amerikanischen Literatur, wuchs in Brooklyn auf. Die Dreißiger Jahre verbrachte Miller im Kreis der «American Exiles» in Paris. Sein erstes größeres Werk, das vielumstrittene «Wendekreis des Krebses», wurde – dank des Wagemuts eines Pariser Verlegers – erstmals 1934 in englischer Sprache herausgegeben. In den USA zog die Veröffentlichung eine Reihe von Prozessen nach sich; erst viel später wurde das Buch in den literarischen Kanon aufgenommen. Henry Miller starb am 6. Juni 1980 in Pacific Palisades, Kalifornien.
Henry Miller
Big Sur und die Orangen des Hieronymus Bosch
Der Autor der vielumstrittenen "Wendekreis"-Bücher bekennt sich hier mit leidenschaftlicher Diesseitsfrömmigkeit zu einem Leben fern aller Zivilisation, in ursprünglichem Einverständnis von Mensch und Natur, wie er selbst es lange Jahre in bizarrer...
Henry Miller
Das Lächeln am Fuße der Leiter
Das erzählerische Kabinettstück Henry Millers: Die Geschichte vom Clown, der sich nicht damit zufriedengeben mag, die Leute zum Lachen zu bringen, sondern ihnen Glückseligkeit schenken will. Ein seltener Glücksfall künstlerischen Zusammenwirkens: den...
Henry Miller
Der klimatisierte Alptraum
Zehn Jahre lang hatte Henry Miller das Leben im kulturträchtigen Europa genossen, als ihn der drohende Ausbruch des Zweiten Weltkriegs zur Rückkehr in die neue Welt zwang. Um sich mit dem Land auszusöhnen, durchreiste er kreuz und quer die USA. Was...
Henry Miller
Der Koloß von Maroussi
Henry Millers berühmtes Griechenland-Buch entstand 1940, nachdem er im Jahr zuvor fünf Reisemonate in dem mythenträchtigen Land verbracht hatte. Ein faszinierender Erfahrungsbericht, in dem die archaische Landschaft, die Welt der klassischen Mythen...
Joey - so nannte Henry Miller seinen Freund Alfred Perlès, dem er mit diesem Buch ein liebevolles Denkmal setzte. Er erzählt von den Jahren in Paris, als er den immer strahlenden, vergnügten "Windhund" kennenlernte, und von der gemeinsamen wilden...
Henry Miller, der große Tabubrecher der modernen Literatur, war zeitlebens nie bloßer Zuschauer, sondern immer Mitleidender, Mitfreudiger, Mitschuldiger. So auch in seinen Erinnerungen an die Freundschaften der frühen Jahre. "Ein Freund", sagte er,...
Henry Miller
Lachen, Liebe, Nächte
In der Schilderung unbürgerlicher Schicksale und grotesker Situationen erweist sich Henry Miller auch hier als Erzähler von hinreißendem Temperament und als Verfechter ungehemmter Daseinsfreude.
Henry Miller
Mein Fahrrad und andere Freunde
Acht Porträts, die aus dem Rahmen fallen. Sieben der liebevoll-spitzfindigen Betrachtungen Henry Millers gelten Weggefährten aus Fleisch und Blut - die achte und zugleich letzte richtete er an sein Fahrrad, das er einem deutschen Sechstagerennfahrer...
Henry Miller
Meine Jugend hat spät begonnen
Wer war Henry Miller wirklich ? Im Gespräch mit seinem langjährigen Freund und Übersetzer Georges Belmont äußerte der große Romancier und Außenseiter der amerikanischen Literatur sehr persönliche Gedanken über sich, seine Bücher, das Leben und die...
Mit "Nexus" nimmt Henry Miller die Fäden wieder auf, die er in "Plexus" angesponnen hat. Unvergessene Gestalten erscheinen wieder, neue treten hinzu. Ausgeprägte Charaktere mit unverkennbarer Physiognomie tauchen auf aus dem unergründlichen New...
"Henry, der Geld brauchte, schlug mir vor, er werde für mich verkäufliche Texte schreiben. Ich bot ihm ein Honorar von einem Dollar pro Seite, dafür erhielt ich alle Rechte ... Ich bezahlte immer bar, wie ausgemacht. Nach wenigen Monaten ergaben die...
Dieses Buch, Autobiographie, Tagebuch intimsten Erlebens, leidenschaftlicher Selbsterkenntnis, erzählt von Millers Jugend in New York. Unter Außenseitern und kleinbürgerlichen Existenzen lebt er mit seiner Gefährtin Mona ein Leben, das auf nichts...
Henry Miller
Schwarzer Frühling
Henry Miller: Provokateur, Hedonist und großer Erzähler Wie kein anderer großer Autor zuvor rüttelte Henry Miller an den sexuellen Tabus des 20. Jahrhunderts. In seinen berühmten Novellen erzählt er von den Labyrinthen der Großstädte, von ihren...
Henry Miller: geil, obszön, diabolisch. HAMBURGER ABENDBLATT Unbekümmert um alle moralischen und formalen Schran-ken und mitgerissen von der Sturzflut der Erinnerung, hat Miller in diesem «obszönsten seiner Bücher» (New York Times) ein Stück...
Henry Miller
Stille Tage in Clichy
Auch in diesem inzwischen weltberühmten und verfilmten Buch zeigt sich der unsterbliche Henry Miller als Prophet und Moralist. Jahrelang mußte er auf die Veröffentlichung warten. Denn "Stille Tage in Clichy" ist nicht, wie der Titel vermuten lassen...
Henry Miller
Von der Unmoral der Moral
Der Einzelne und die Gesellschaft, kreative Freiheit und Konformismus, American way of life und Europa - das sind die großen Themen der Texte, die hier erstmals gesammelt vorgelegt werden: streitbare Aufsätze aus zweieinhalb Jahrzehnten zu Fragen der...
Henry Miller
Wendekreis des Krebses
Mit diesem jahrzehntelang verketzerten und verbotenen Buch fegte der einst verfemte, heute weltberühmte Autor alle tabus hinweg. Es war der erste heftige Angriff gegen eine Gesellschaft, die den Boden bereitet, auf dem das Laster gedeiht. Es schlug...
Henry Miller
Wendekreis des Steinbocks
Während Miller in "Wendekreis des Krebses" seine anarchisch-rauschhaft erlebten Pariser Jahre beschwört, kehrt er in seinem zweiten Bekenntnisbuch in die grauen Straßenschluchten seiner Brooklyner Jugend und die seelenmordende Welt der Wolkenkratzer...