
Fritz J. Raddatz, geboren 1931 in Berlin, 1960–1969
stellvertretender Leiter des Rowohlt Verlages. 1977–1985 Feuilletonchef bei DIE ZEIT, seit 1969 Vorsitzender der Kurt-Tucholsky-Stiftung.
Herausgeber von Tucholskys Gesammelten Werken, Autor in viele Sprachen übersetzter Romane und eines umfangreichen essayistischen Werks. 2010 erschienen seine viel gelobten Tagebücher der Jahre 1982–2001.
Fritz J. Raddatz
Die Tagebücher in Bildern
«DEN ROMAN RADDATZ LIEST MAN IM RAUSCH ...» RAINALD GOETZ Die Tagebücher von Fritz J. Raddatz waren, als sie 2010 herauskamen, ein Ereignis: bewundert als ein «kaum erträgliches Kunstwerk», gefeiert als großer Gesellschaftsroman der...
Fritz J. Raddatz
Eine Erziehung in Deutschland
Raddatz' dreibändiger Zyklus über sein literarisches Alter ego Bernd Walther, gespannt von den dreißiger Jahren bis in die späten Fünfziger, von der Nazi-Diktatur über die des Proletariats bis zur Flucht in den Kapitalismus, ist das Dokument einer...
Ein Grundgedanke regiert die Aufsätze dieses Buches, die das Thema in vielfach verschlungenen Variationen und Paraphrasen einfangen wollen: Welt wird in der Literatur nur transparent, wenn sie vom Kunstwerk aufgezehrt wird; wenn der Schriftsteller...
Fritz J. Raddatz
Geist und Macht
Dieser Band faßt die Stimmen eines Autors zur Zeit zusammen; genauer: seine Stimme gegen die Zeit. Es sind im wesentlichen Beiträge eines Publizisten, der das Verhältnis von Geist und Macht gestört sieht, die Un-sprache der Politiker gegen die...
Fritz J. Raddatz
Lügner von Beruf
William Faulkner war wohl der europäischste aller amerikanischen Schriftsteller. Sein Glück und sein Wahn, der Whiskey-Rausch und die Räusche der Phantasie schufen eine eigene literarische Landschaft: das Yoknapatawpha-County am Mississippi. Fritz J....
Fritz J. Raddatz
Revolte und Melancholie
Raddatz hat mit diesem Buch versucht, was in Deutschland sehr selten ist, noch seltener gelingt: ein philosophisches Thema mit Eleganz, Denkansätze schriftstellerisch zu lösen, Stilprobleme nicht abzuhandeln, sondern ihnen mit eigenem Stil zu...
Fritz J. Raddatz
Tagebücher 1982-2001
«Dies ist er endlich, der große Gesellschaftsroman der Bundesrepublik!» Frank Schirrmacher
Fritz J. Raddatz
Tucholsky - Ein Pseudonym
"Ein sensibles, vielschichtiges, mitunter geradezu kritisches Porträt, ein Psychogramm des Mannes mit den '5 PS'. Raddatz enthüllt die komplizierte psychische Vermummung Tucholskys, der ein hoffender Pessimist und ein konservativer Revolutionär war."...
Fritz J. Raddatz folgte den Spuren Kurt Tucholskys in den Pyrenäen, William Faulkners in Amerika, Gabriel Garcia Marquez´ in Kolumbien, Heinrich Heines in Oberitalien, George Sands auf Mallorca und in Frankreich, Ernst Tollers, Egon Erwin Kischs und...
Fritz J. Raddatz
Zur deutschen Literatur der Zeit 1. Traditionen und Tendenzen
Diese Arbeit versteht sich als Information. Sie stellt die Frage: Hat die DDR-Literatur ihre eigene Tradition? Anders als in der Bundesrepublik ist in der DDR das Erbe der proletarisch-revolutionären Literatur lebendig und aufgearbeitet. Das Thema...
Fritz J. Raddatz
Zur deutschen Literatur der Zeit 2. Die Nachgeborenen
Dieses Buch ist keine Literaturgeschichte - die vielleicht ein einzelner auch nicht schreiben kann; es ist allerdings der Versuch, Geschichte und Literatur als dialektische Einheit zu begreifen: die eine das andere bedingend, hindernd, verletzend....
Fritz J. Raddatz
Zur deutschen Literatur der Zeit 3. Eine dritte deutsche Literatur
Ein Zeitgenosse analysiert die Literatur seiner Zeitgenossen. Als Fritz J. Raddatz vor 15 Jahren schrieb "Es gibt keine zwei deutsche Literaturen", löste dieser Satz einen Skandal aus. Heute haben sich die beiden deutschen Literaturen in der BRD und...